Trilogie der Emotionen
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Die Entstehungsgeschichte

Die Trilogie der Emotionen ist eine CD,
eingespielt von mir am 2. Mai 2007
.

  • Ich war in München im Steinwayhaus in der Landsberger Straße, habe dort drei Stücke gespielt.
  • Als ich wieder zu Hause angekommen war, hörte ich, dass die Kripo bei mir angerufen hat.
  • Ich ahnte gleich etwas, wollte es aber nicht wahrhaben,
    erst am nächsten Morgen konnte ich dort jemanden erreichen.
  • Man sagte mir, meine Freundin, von der ich mich getrennt hatte, hat sich das Leben genommen.
  • Das was ich geahnt hatte ist eingetroffen.
  • Ich habe an ihrem Todestag diese Stücke gespielt, ohne zu wissen, dass sie 12 Stunden tod war.
  • Vorwürfe, und ein Schock kamen auf.
    Der Schock hat ein Jahr lang angehalten.
    Ich habe erst 11 Monate später ihr Grab besuchen können, und das nur wenige Sekunden lang.
    Ich habs seitdem nicht wieder versucht.
  • Die Idee mit der Trilogie tauchte sehr schnell auf, obwohl sie weniger mit ihrem Tod direkt zu tun hat.
  • Ihr Tod war das Ergebnis einer Folge von Lebensabschnitten, wobei der letzte Abschnitt mit mir zu tun hatte.
    Ich habe sie kennen gelernt, zwei Tage nachdem sich ihr Mann umgebracht hatte.
  • Ihr Mann hat sie jahrelang misshandelt, vergewaltigt, brutal zusammengeschlagen, und so seine Schwäche, die er aus seinem Leben zog, auch jahrelang von seinem Vater geschlagen und als Stück Dreck behandelt, zu überspielen.
  • So wie er jahrelang Alkoholiker war, wurde sie es dann auch.
  • Erfahren habe ich das allerdings erst später, ich war vielleicht blind, oder sie konnte es sehr gut verbergen.
  • Der Alkohol war jedenfalls der Grund, dass ich zigmal die Beziehung beendet habe, war die Ursache dafür, dass ich den Weg des Entzugs mit ihr gegangen bin, dass ich als Laie Dinge gesehen habe, die sich niemand vorstellen kann, der nicht mittendrin ist.
  • Er war der Grund, warum sie nie glauben konnte, dass diese Zeit, die sie mit mir erlebt hat Wirklichkeit ist.
    Er war der Grund, warum auch ihr Sohn mir ständig sagte, ich sollte mich von ihr trennen.
    Er war die Ursache, dass ich nicht nur um ihr Leben in ständiger Angst war, sondern auch um meines.
  • Er ist auch der Grund, dass ich ihn als einer der größten Übel der Menschen sehe, und ich neidisch auf ihn wurde.
  • Die Hilfe, die meine Freundin ihrem Mann über 20 Jahre zukommen ließ, schlug jahrelang in Gewalt um.
    Die Gewalt, die sich fortpflanzte.
  • Die Hilfe, die sie ihm, den sie nie geliebt hat mit stolzer Brust ins Gesicht geworfen hat, was ihn nur noch mehr zur Raserei gebracht hat.
    Wenn er sie misshandelt hat, hat sie ihn zum Ende hin nur ausgelacht.
  • Auch nach seinem Tod konnte sie es nicht akzeptieren, dass sie unfähig war, ihm zu helfen, hat sich Vorwürfe gemacht, er tat ihr Leid.

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