|
Die Trilogie der Emotionen ist eine CD,
eingespielt von mir am 2. Mai 2007.
- Schlucken, oder sich nicht trauen, oder sich selbst ewig bremsen, sich zurückhalten,
den Mut nicht aufbringen, die Angst vor Enttäuschung, Misserfolg, und Abweisung,
geringes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, diese Liste kann ich sicherlich weiterführen, beinhaltet sie doch diese Gründe, warum wir Gefühle nicht ausleben, warum wir nicht wagen, sie auszuleben.
- Ausleben, damit wir uns besser fühlen.
- Ausleben, was bedeutet das?
- Man kann weinen, ohne dass man ausgelacht wird, ohne als schwach zu gelten.
- Man kann seine Gefühle zeigen, ohne dass sich jemand davon erdrückt fühlt.
- Man kann sie wie ein Tagebuch, als Pegel anzeigen lassen, beim Malen, beim Sport treiben, beim Musizieren, einfach in der Natur,.
- Ausleben ist Ungehemmtheit, ist Ekstase, ist Freiheit, ist der Sex, die Erotik, bei der beide Partner so aufeinander eingehen, mit all den Gesten, Geräuschen, Bewegungen, Schreien, Berührungen.
Ekstase beim Klavierspielen, beim Schreiben, beim Malen, beim Sport.
- Ausleben ist keine Zurückhaltung, es gibt keine Gedanken der Rücksicht,
des Zweifels, des schlechten Gewissens.
- Man kann lachen, ohne für verrückt gehalten zu werden.
- Schreien, bis der Berg wackelt.
- Sterben vor Kummer, tiefste Risse ins Herz bekommen, sich dem Schmerz hingeben, es bedeutet, dass man lebt, und sterben möchte, es bedeutet, dass man etwas nicht versteht, und nie verstehen wird.
- Hinaus ins Meer schwimmen, und Rollen macht, das Element Wasser spürt und damit spielt.
- Mit Schlamm um sich wirft, sich darin wälzt, im Sand vertieft neue Welten entstehen lässt, Kind sein dürfen, und niemand sagt einem, das macht man nicht.
- Mit einer Singdrossel um die Wette pfeifen, einen Baum umarmen,
die Natur berühren können.
- Dem Chef endlich mal die ehrliche Meinung zu sagen, verstehen zu geben, dass man genauso wie er ein Individuum ist.
- Barfuß auf der Tanzfläche zu stehen, jeden Ton zu spüren, und dann langsam der Musik folgend drehen, rennen, tanzen, mit geschlossenen Augen, lasst bitte die Musik niemals zu Ende gehen.
- Den roten Faden seines Lebens durch alle Widrigkeiten zu folgen, egal, was die Anderen sagen, zu wissen, dass dieser Weg der Richtige ist.
- Konsequent sein, hinter dem stehen, was man denk, fühlt.
- Sich selbst akzeptieren, seine Handlungen, seine Fehler.
- Bei Gewitter in die Berge fahren, nackt im See zu baden, durch Pfützen zu laufen, sich auf die Wiese zu stellen, und durch und durch durchnäßt zu werden.
- Es gibt eine sehr umfangreiche Sammlung von Erfahrungen, lässt einem tiefer blicken, vieles erkennen.
- Menschen, die etwas ausleben werden als schwach dargestellt. Können viel intensiver leben, und viel mehr erleben.
- Das Ausleben wird durch Erziehung, durch die Gesellschaft gebremst, wenn man es zulässt. Das Ausbremsen wiederum führt zu Unzufriedenheit und all die Nebenwirkungen.
- Alkohol und Drogen werden oft dazu benutzt, ausleben zu können, wobei man sich dabei selbst belügt, und außerdem nur in einem Nebel in dieses Ausleben versinkt, niemals bewusst, und intensiv erlebt.
- Ausleben heißt nicht, auf Kosten Anderer zu handeln, heißt aber auch nicht, wegen Anderer Zurückhaltung zu üben.
- Wenn wir etwas ausleben, dann sollte das unbewusst geschehen, denn von unserem Gehirn gesteuert ist es kein Ausleben mehr. Sowie ein Kind im Sandkasten in einer anderen Welt versinkt, so sollten auch wir Erwachsenen bereit sein können, etwas auszuleben.
- Phantasie, Hingabe, und der Glauben an etwas sind Vorraussetzungen dafür.
- Jeder kennt es, jeder hat es schon erlebt, aber die wenigsten lassen es heute noch zu.
- Ausleben in jeder Sekunde, wie sagt man so schön, im Hier und Jetzt
|
|